Neurochemie

Prof. Dr. G. Eisenhofer

Mein Forschungsschwerpunkt liegt auf dem autonomen Nervensystem einschließlich des neuroendokrinen Systems. In vorklinischen und klinischen Studien wird deren Bedeutung für eine Vielzahl von klinischen Erkrankungen, unter anderem Alkoholismus, Bluthochdruck, Herzversagen, Übergewicht, autonomische Neuropathie und Parkinsonerkrankung, untersucht. In neueren Studien wird insbesondere auf neuroendokrine Tumore fokussiert.

Die Messung von Katecholaminen und deren Metaboliten (z.B. Metanephrine; 3,4-Dihydroxyphenylglycol) in biologischen Flüssigkeiten und Geweben sind zentraler Bestandteil der Routine in meinem Forschungslabor. Diese Techniken werden in der klinischen Versorgung zur Diagnose von Katecholamin-produzierenden Tumoren, speziell von Paragangliomen und adrenalen Phäochromozytomen, eingesetzt.

Ich bin Gründungsmitglied und wissenschaftlicher Co-Vorsitzender der Pheochromozytoma Research Support Organization (PRESSOR), einem internationalen Konsortium bestehend aus Gesundheitsexperten und –wissenschaftlern mit dem gemeinsamen Ziel, die Diagnose, Lokalisierung, das Management und die Behandlung von Phäochromozytomen zu verbessern. Mein aktueller Forschungsschwerpunkt liegt auf der Untersuchung und Identifizierung vin Biomarkern für Diagnosezwecke und als Angriffspunkt der Behandlung von neuroendokrinen Tumoren. Diese Fragestellungen werden im Rahmen von Molekularstudien unter der Anwendung von Microarraytechnologien und Proteomik bearbeitet.

nach oben